Ziele planen - und Schritt für Schritt erreichen!

Mit diesem Blog-Beitrag möchte ich euch heute mal eine klar strukturierte Anleitung an die Hand geben, wie du künftig Ziele planen kannst, so dass sie nicht nur als Traum an deinem Vision Board hängen, sondern konkret und messbar werden. 

Nun haben wir 2018 - Ziele planen leicht gemacht!

Vielleicht hast du dir zum Jahreswechsel ebenfalls den ein oder anderen Vorsatz gesetzt? Oder noch besser: 

Du hast endlich deine Traum-Tafel, Visionboard oder Ähnliches erstellt. Jetzt stehen deine wichtigsten Wünsche, Träume und Ziele zumindest mal da. Aber wie geht's weiter? Die Lösung: Träume, Wünsche und Ziele planen!


Wie geht das Ziele planen?

Das wichtigste ist, dass du anfängst, dich mit dir selbst noch weiter auseinander zu setzen. Überlege dir oder meditiere über deine Zielsetzungen. Falls du schon genau deine Ziele kennst, kannst du diesen Part gerne überspringen und mit der Durchführung, also dem konkreten Ziele planen weitermachen.

Ziele planen 2


Wie finde ich meine Ziele?

Wenn du nicht konkret weißt, WAS du willst, habe ich einen kleinen Trick für dich der sehr gut funktioniert hat bei mir: Den eigenen PURPOSE, also den Sinn HINTER seinem tun finden.

Überlege dir, was du NICHT willst! 
(Dieser Trick stammt aus dem Buch "Reicher als die Geissens" von Alexander Fischer)

Im ernst jetzt, überlege dir einfach was du nicht willst und absolut nicht haben möchtest oder leiden kannst. Du fertigst also eine Art Hass-Liste an. Erst ganz am Ende, wenn dir nichts mehr einfällt (du solltest jetzt mal mindestens 20-30 Punkte aufgezählt haben), schaust du dir diese Liste erneut an.

Jetzt veränderst du alle Punkte in einer neuen Liste in das positive Gegenstück. Jetzt hast du eine "Like"-Liste.

Nun wirst du wahrscheinlich Muster erkennen. Also Punkte, die sich inhaltlich und sinngemäß zusammenfassen lassen. Wenn du das gemacht hast, wirst du wahrscheinlich drei, vier, fünf übergeordnete Punkte auf deiner "Like"-Liste 

Ein Beispiel, wie ich an die Sache heran gegangen bin:

Ich kann monotone, unkreative Arbeit überhaupt nicht leiden. Steuerberater wäre also für mich mit die Hölle auf Erden ;-) (Nichts gegen Steuerberater, jedem das seine)

Also notierte ich auf meiner Hass-Liste "monotone, unkreative Arbeit tun müssen" und kehrte diese dann um in "kreative Arbeit, die Spaß macht" ...und so weiter.

Schließlich, nachdem ich alles zusammengefasst und kategorisiert hatte, kam ich zu folgender Erkenntnis:

Mein Purpose, also mein Sinn hinter all dem tun ist folgender:

"Ich möchte durch sinnvolle, abwechslungsreiche, kreative Arbeit möglichst viele WIN:WIN:WIN Aufträge, Situationen, Möglichkeiten und Momente schaffen und dabei mit und durch Menschen, die meine Werte teilen und erweitern weiter wachsen in jeglicher Hinsicht."


Ich glaube, wenn du weißt, WOFÜR du etwas machst (also für deinen Purpose), dann ergeben sich daraus automatisch Ziele. In meinem Fall unter anderem:

  • WIN:WIN:WIN Situationen, Möglichkeiten und Momente schaffen
  • Mich selbst weiterbilden und weiterentwickeln
  • Abwechslungsreiche, kreative Arbeit verrichten

Natürlich ist das immer noch viel zu unkonkret und muss weiter verfeinert werden. 


Jetzt geht es an's Eingemachte!

Mache dir über folgende Kategorien Gedanken. Überlege und du wirst auf jeden Fall Punkte finden, die du als Ziele planen kannst.

Mit Geld erwerbbar:

Was willst du UNBEDINGT kaufen? Was willst du jetzt, demnächst, in den nächsten zwei, drei Jahren und was willst du auf jeden Fall in den nächsten 10-20 Jahren erwerben?
- Jetzt
- kurzfristig
- mittelfristig
- langfristig
-


Erlebnisse, Reisen, Seminare und Co.:

Wo willst du am liebsten JETZT sein? Welche Fahrt, welcher Urlaub oder Reise sollte als nächstes auf deine ToDo Liste? Was willst du in den nächsten paar Jahren machen und welcher Ort, welches Seminar oder Ähnliches MUSST du auf jeden Fall in den nächsten 10 Jahren besucht oder gemacht haben?
- Jetzt
- kurzfristig
- mittelfristig
- langfristig
-


Persönlichkeit
/Weiterbildung/Weiterentwicklung:
Wie schätzt du dich heute ein? Was sind deine Stärken? Deine Schwächen? Was kannst du kurzfristig tun um deine Stärken weiter zu stärken? Welche Bereiche interessieren oder faszinieren dich so sehr, dass du dich auf jeden Fall die nächsten paar Jahre damit beschäftigen möchtest? Wo siehst du dich in 10, 20, 30 Jahren und was musst du genau DAFÜR tun? Schreibe auf, welche Fähigkeiten dafür notwendig sind.
- Jetzt
- kurzfristig
- mittelfristig
- langfristig
-


Vermächtnis/Ruf
:
Wofür stehst du JETZT? Was sind deine nächsten Schritte, die du für deine Wirkung nach außen unternimmst? Was kommt danach? Schreibe auf, was man in 10 oder 20 Jahren über dich erzählen soll.
- Jetzt
- kurzfristig
- mittelfristig
- langfristig
-


Bedingungsloses Zurückgeben
:
Was tust du bereits JETZT für andere oder für den Planeten, ohne etwas dafür zurück zu wollen? Wie könntest du das kurzfristig noch besser machen und was wäre wiederum die Steigerung dessen? Angenommen, du hättest UNENDLICH Geld, Zeit, Material usw. zur Verfügung. Was wäre das ALLERGRÖSSTE PROJEKT, das du gerne der Welt, den Menschen, dem Planeten und allem was lebt von ganzem Herzen schenken würdest, welches mit menschlichen Ressourcen durchgeführt werden könnte (also Zeit, Geld, Material, etc.)?
- Jetzt
- kurzfristig
- mittelfristig
- langfristig
-


Finde 1-2 Zielsetzungen für jeden Bereich und notiere sie. Achte dabei jedoch explizit darauf, dass du nicht irgendwelche Zielsetzungen nimmst, sondern jene, die als Basis für den nächsten Schritt dienen. Es kann durchaus sein, dass du mehrere kurzfristige Ziele benötigst, um ein mittelfristiges Ziel zu erreichen oder mehrere mittelfristige für ein langfristiges Ziel usw.

TIPP: Starte am besten mit der langfristigen Vision. Überlege dir danach, was deine große, langfristige Vision mittelfristig benötigt. Danach überlege dir, was du kurzfristig bereits umsetzen kannst, um deine mittelfristigen Ziele planen und erreichen zu können. Als letztes kommt der allerwichtigste Schritt überhaupt. Frage dich:

WAS kann ICH JETZT SOFORT TUN, um den ersten Schritt hin zur Erfüllung all meiner Träume zu tun?


Ich denke, spätestens jetzt ist klar, worum es hier geht. Du teilst dein großes Ziel, deine große Vision oder deinen ultimativen Traum in kleine Häppchen. Es ist so ähnlich wie nachts beim Autofahren:
Du siehst zwar immer nur die nächsten 50-100 Meter vor dir im Licht, aber du weißt ganz genau wo du hin willst. Dieser Plan, den du dir erstellt hast ist dabei so etwas Ähnliches wie die Karte in deinem NAVI. Sie zeigt dir glasklar den Weg, wo es hingeht. Das heißt nicht, dass nicht unverhofft Routen geändert werden oder du mal vom Weg abkommst. Das ist ganz normal. Lass dein Navi die Route neu berechnen, fühle immer wieder in dich hinein und reflektiere über den Weg, auf dem du gerade bist. Dann wirst du schnell merken, ob du auf Kurs bist. Fang an, dir zu vertrauen. Deinem inneren Kompass (oder deinem Navi) zu vertrauen und schaue dir deine ToDo's immer und immer wieder an, hake Erledigtes ab und füge neue ToDo's hinzu, die notwendig sind.

Mache das am besten jeden Tag. Für mich gehört es zu meiner Abendroutine, über den Tag zu reflektieren und zu prüfen, wie sehr ich auf Kurs bin. Das gibt mir immer wieder Kraft und Vertrauen...und ich glaube fest, dass daraus ECHTES Selbstvertrauen entsteht. Wenn man immer mehr lernt, sich selbst zu vertrauen...


Ich wünsche dir alles Glück der Welt, auf dass du ebenfalls deine Vision und Mission kennst und/oder kennenlernst und so immer weiter zu dir selbst findest und immer mehr Wert für dich...für die Menschheit und für die ganze Welt schaffen kannst. JEDER einzelne ist wichtig...DU bist wichtig!

Alles Liebe,

Dein Fabian 


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8 Kommentare

  • Mir gefällt der Ansatz erst mal mit den Sachen anzufangen, die man nicht will und sich dann das Gegenteil davon zu suchen. Super. Mir fallen meist eh zuerst die Dinge ein, die ich nicht will, aber das dann einfach umzudrehen ... manchmal ist es einfach so simpel und man kommt doch nicht drauf. Danke!

    Lieben Gruß | Barbara
  • Hey Barbara,

    ja gell, meistens kommt man erst mal auf das, was man nicht möchte. So kann man gleich seinen Fokus umlegen auf das positive :-)
  • Vielen Dank für diesen Blickwinkel auf Visionboards. Man kann nicht oft genug erwähnen, wie wichtig und hilfreich es ist sein WARUM zu kennen! Spannend finde ich auch,, sich seine "Hasspunkte" zu nutze zu machen für den Start ins Positive und Kreative.
  • Hey Petra,

    vielen Dank für den tollen Kommentar, Danke! Ja, ich finde das auch echt spannend.

    Der Punkt ist:
    Meistens kennen wir unsere Hass-Punkte bzw. unsere negativen Aspekte KONKRETER und GENAUER als unsere positiven Ziele, Wünsche und Träume. Durch die "Positivierung" bleibt das Konkrete mehr oder weniger erhalten, wodurch du eine gute Basis bekommst :-)
  • Cool, mit so etwas "unpopulärem" anzufangen, nämlich mit dem, was ich NICHT will. Das ist ja mittlerweile ein bißchen verpönt. Aber wenn die danken sowieso da sind, können wir sie ja gut als ersten Schritt nutzen.
  • Hey Antje,

    ich denke jeder hat auch negative Gedanken. Wichtig ist, worauf man den Fokus setzt. So nutzt man die negative Energie um daraus etwas positives und im besten Fall auch Nachhaltiges entstehen zu lassen :-)

    Danke für deinen Kommentar und dass du deine Sichtweise geteilt hast! :-)
  • Danke für den guten Artikel, lieber Fabian! Ich kann es nur bestätigen, wie wichtig unser WARUM ist. Wenn man das eigene Warum weiß, dann läuft alles viel einfacher: man trifft die Entscheidungen schneller, man ist voller Ideen und Energie. Die Idee mit einer 'negativer' Liste fand ich auch spannend. Vor allem für diejenigen, die zum negativen Denken tendieren, wäre das auf jeden Fall was. ,
  • Hey Viktoria,

    danke für dein tolles Feedback!
    Ja, mit dem WARUM wird vieles leichter. Du sagst es!

    Genau, man bekommt einen neuen Blickwinkel und sieht vielleicht auch, dass sich alles umkehren lässt. Ich glaube nicht nur wenn man zum negativen Denken tendiert ist das sinnvoll, sondern auch so, denn zumindest mir geht es so dass ich durch die Negativ-Liste neue Punkte entdeckt habe, die ich so gar nicht mit bedacht hatte, im Nachhinein aber doch für wichtig empfinde. Ich hoffe, du weist was ich meine :-)

Was denkst du?

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